Wanderer - WZ vom 10.7.2014

Wunderschöne Panoramen und gesellige Stunden erlebt

Dorn-Assenheimer Wanderer auf 4-Tages-Tour im Dreiländereck Deutschland – Schweiz - Frankreich

Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.) Vier herrliche Ausflugstage verbrachten die Dorn-Assenheimer Wanderer im Dreiländereck von Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Das Flair der Region liegt in einer gesunden Mischung aus Natur und Kultur beiderseits des Rheins und so machte sich die unternehmungslustige Truppe auf Entdeckertour. Erstes Ziel war das französische Colmar wo im „Petit Train“ viel Interessantes über die denkmalgeschützte Altstadt zu erfahren war und die Wanderer Pfisterhaus, altes Zollhaus, Arkadenhaus oder das Unterlindenmuseum mit dem Isenheimer Flügelaltar von Matthias Grünewald unter die Lupe nahmen.

Es sollte nicht der einzige Stadtführung bleiben. Doch zunächst steuerten die Ausflügler über das landschaftlich schöne Höllental den Rheinfall von Schaffhausen an. Vor einer imposanten Kulisse stürzt hier der Rhein auf 150 m Breite aus 23 Meter Höhe über die Felsen. Sonnenschein und gute Rheinluft trugen das ihre zum Genuss des grandiosen Spektakels bei. Mit seinen Stadttoren und den steilgiebeligen Häusern, mit Erkern und Fresken geschmückt gilt die Schweizer Grenzstadt Stein am Rhein als eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte des Landes. Und nur wenige Kilometer entfernt bot der Rundgang durch das historische Radolfzell vergleichbare Impressionen.

In traumhafter Idylle zeigte sich der südliche Schwarzwald. Hier Donaueschingen mit der Donauquelle im Schlosspark, dort das alte Uhrmacherstädtchen Furtwangen und dazwischen immer wieder die Berg- und Talwelt des Breisgau oder weiter im Kinzig- und Gutachtal. „Wer kennt nicht das Hornberger Schießen“, zeigte Reiseleiter Karlheinz Weise entlang der Route auf das mittelalterliche Schloss des gleichnamigen Städtchens. In Hausach ließ das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof das Leben in der Region über die Jahrhunderte hinweg greifbar werden und quasi um die Ecke stand eine Stippvisite in Triberg auf dem Programm. Dort stürzt der Wildfluss Gutach in etlichen Kaskaden gleich 162 Meter tief zu Tal.

Danach hieß es Abschied nehmen, nicht jedoch ohne auf der Rückfahrt einen Abstecher in die oberelsässische Metropole Straßburg zu machen. Im Stadtteil Klein Frankreich wurde es richtig romantisch und bei einer Führung im alten Gerberviertel mit den verzweigten Wasserstraßen des Flüsschens Ill geriet die Truppe ins Schwärmen: Die Sicht auf all die Brücken und Fachwerkhäuser sei fantastisch gewesen.

Um füllende Abendprogramme musste sich Vereinsvorsitzender Ulrich Velte übrigens nicht kümmern, das besorgten die WM-Kicker an den Bildschirmen. Sein Fazit: „Bei bestem Wetter und guter Stimmung waren die 30 Teilnehmer alle rundum zufrieden.“

 

Bildtext: Präsentierten sich unternehmungslustig vor der Kulisse des Rheinfalls von Schaffhausen: Die Dorn-Assenheimer Wanderer