Pfarrei - WZ vom  3.4.2018       

"Wir holen Hilfe, trösten“

Beim Kinderkreuzweg in St. Maria Magdalena wird die Karwoche anschaulich illustriert

Reichelsheim-Dorn-Assenheim (hh.) „Was macht ihr wenn auf dem Pausenhof jemand hinfällt oder weint“, fragt Antonia Finkeldey die Jungen und Mädchen in der Kirche St. Maria Magdalena. Und die Antworten sind vielfältig: „Wir holen Hilfe, trösten, fragen was passiert ist.“ Beim Kinder- und Familienkreuzwegs sind es zuallererst Alltagssituationen, anhand derer die biblischen Ereignisse an Karfreitag bildlich und kindgerecht illustriert werden. Mit Kreuz und Kerzen ziehen Jung und Alt zu den vierzehn Bildnissen, erfuhren so anschaulich von Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus bis zu dessen Grablegung. Einleitend zitierte Schwester Mateusza Bibeltexte wie hier zur siebten Kreuzwegstation, als Jesus zum zweiten Mal unter dem Kreuz fällt.

Es wurden Gebete gesprochen, Finkeldey selbst stimmte Lieder mit der Querflöte an. Fotos illustrierten die Ereignisse vor über 2000 Jahren uns spannten so den Bogen vom Einzug Christi am Palmsonntag bis zur Auferstehung am frühen Ostersonntag. Und auch die Kinder, die soeben noch das Geschehene aus dem traurigen Blickwinkel von Kreuzigung und dem Tod Jesus sahen, lernten nun, dass Ostern durch die Auferstehung zu allererst ein Fest der Freude ist. „Wir glauben, dass der Tod nicht das Ende ist“, fassten die Beteiligten das gerade Erlebte zusammen und alle sangen „Gottes Liebe ist so wunderbar.“

Tage vorher trafen sich die Kinder zum Ostereierfärben und griffen voller Elan zu Farben und Pinsel. Die kunterbunten Kunstwerke wurden dann zu den Ostergottesdiensten zugunsten der Messdiener- und Jugendarbeit verkauft.

Antonia Finkeldey und Schwester Mateusza (links) erläutern den Kindern die die Geschehnisse der Karwoche / Foto: hh.

Foto: Beim Kinderkreuzweg erfuhren die Kleinsten von Antonia Finkeldey und Karin Würz mehr über die Geschehnisse der Karwoche / Foto: hh.