Pfarrei - WZ vom 21.2.2019   

Nachruf

Alois Hobler, langjähriger stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvermögensverwaltungsrats der Pfarrei St. Maria Magdalena Dorn-Assenheim und dortiger Kita-Beauftragter ist im Alter von 78 Jahren gestorben.

„Alois Hobler investierte unzählige Stunden, Ideen und Visionen seines Lebens in die Menschen und die Infrastruktur der Pfarrgemeinde“, erinnert sich Pfarrer Markus Stabel an seine Worte im Dezember. Damals überreichte er Hobler die Medaille „Dank und Anerkennung“, welche das Bistum Mainz für außergewöhnliches Engagement verleiht.

Der in Oppershofen geborene Diplom-Ingenieur gehörte 20 Jahre dem Verwaltungsrat an, war seit 2007 Stellvertreter des vorsitzenden Pfarrers und treibende Kraft hinter den Beschlüssen des Gremiums. Seit 2009 kümmerte er sich leidenschaftlich um die Kita St. Elisabeth. Dabei war es ihm ein Anliegen, die Einrichtung zu modernisieren und fachlich weiter zu entwickeln. Er beschaffte die Gelder für eine Erweiterung, führte die Mittags- und U3-Betreuung ein.

Alois Hobler entwickelte Perspektiven, welche die Pfarrgemeinde langfristig prägen. So wurde im Jahr 2008 mit dem Bau und Erwerb einer neuen Orgel ein Mammutprojekt für die kleine Gemeinde gestemmt. Der Dorn-Assenheimer gründete einen Orgelfestausschuß, organisierte Veranstaltungen und initiierte Orgenpfeifenpatenschaften, um das Vorhaben zu finanzieren. Auch abseits leitender Positionen zeigte er Präsenz, 50 Jahre lang holte er die Gläubigen aus den Filialgemeinden mit dem Pfarrbus ab. 

In die Amtszeit des Verstorbenen fiel zudem die Berufung der Schwestern der Ordensgemeinschaft vom barmherzigen Jesus in den Gemeindedienst. „Vieles könnte ich noch aufzählen, wofür er sich verantwortlich fühlte, damit das Leben in der Pfarrei wachsen und gedeihen konnte“ schreibt Stabel und bilanziert: „Unzählige Gemeindemitglieder der Pfarrgruppe St. Nikolaus Wickstadt und St. Maria Magdalena Dorn – Assenheim sagen Herrn Hobler hierfür Danke!“