Freiwillige Feuerwehr - WZ vom 19.5.2017    

Den Kindern die Angst nehmen

Vorschulkinder der Kita St. Elisabeth lernen vieles über Brandschutz

„Feuer übt auf Kinder eine geradezu magische Faszination aus“, sagt Wehrführer Nicklas Pipperek, „Grund genug, frühzeitig mit der Brandschutzerziehung zu beginnen.“ Verlassen kann er sich dabei auf Clemens Winkler, der seit rund 20 Jahren mit dem richtigen Gespür für die Kleinen die Zusammenarbeit mit der Kita St. Elisabeth koordiniert.

Dabei galt es, den Vorschulkindern nicht nur Wissenswertes über die Arbeit der Brandschützer und ihre Ausrüstung zu vermitteln, sondern ihnen auch die Angst im Notfall zu nehmen. Pipperek: „Die Kinder haben gelernt, dass da nicht plötzlich Darth Vader vor der Tür steht, sondern hinter der Atemschutzmaske das bekannte Gesicht des Feuerwehrwehrmanns zu Hilfe eilt.“

Kleine Experimente ließen vieles nachvollziehen und verstehen. Dabei hatte Winkler den einen oder anderen Praxistipp parat: Mädchen sollen sich vor dem Anzünden einer Kerze die Haare nach hinten binden. Die Notrufnummer 112 wussten alle auf Anhieb, die fünf W-Fragen wie das was und wo etwas passiert ist erlernten die Kinder danach spielerisch. So wurde nicht nur ein Notruf simuliert oder die Gefahr von Brandrauch erläutert. Auch das Instrumentarium der Feuerwehr nahmen die Jungen und Mädchen unter die Lupe. Wie funktioniert das Meldegerät und wie ist eigentlich das Löschfahrzeug ausgerüstet?

Zum Frühstück im Gerätehaus stießen Christian Gäck und Boris Dönges hinzu. Denn auch der Faktor Spaß sollte nicht zu kurz kommen. Da wurde die Kübelspritze bedient und der C-Rohr Schlauch ausgerollt. Und als das Wasser Marsch beendet war, starteten die Kinder mit dem Einsatzfahrzeug zur Dorfrundfahrt. Ihr Fazit nach zwei Vormittagen: Brandschutzerziehung ist eine tolle Sache.

Foto: Bei der Brandschutzerziehung legten die Kinder unter Anleitung von Clemens Winkler auch selbst Hand an.