FFW - WZ vom 25.5.2019  

Wenn der Vater mit dem Sohne... 

Finn Henry ist zwei Jahre alt und bereits ein begeisterter Dorn-Assenheimer Feuerwehrmann. Zumindest wenn man das Interesse in Punkto rote Autos mit Blaulichtausstattung zum Maßstab nimmt. Dazu mag beitragen, dass die Familie Kuhl direkt neben dem Gerätehaus wohnt und klein Finn Henry das Geschehen um die Ecke stets im Auge hat. Das Feuerwehr-Gen hat ihm vermutlich Papa Marcel vererbt, selbst in der Einsatzabteilung aktiv, 17 Jahre Jugendwart und seit letztem Jahr Finanzchef des Feuerwehrvereins. „Wenn ich ihm gegenüber das Wort Feuerwehr erwähne, hab ich den ganzen Tag keine Ruhe mehr“, verrät Kuhl Senior. So wundert es nicht, dass der Sohnemann keine Chance auslässt, ihm auf dem Weg ins Spritzenhaus zu folgen und Fahrzeuge oder Gerätschaften in allen Facetten unter die Lupe zu nehmen und auszutesten. Schließlich gibt es im hauseigenen Tragkraftspritzenfahrzeug einiges zu entdecken: Lampen, Blinker und so weiter...
Bei der kürzlichen Stippvisite der Kita St. Elisabeth präsentierten sich Vater und Sohn denn auch als eingeübtes Team. Während der Sohnemann beim Wasser Marsch mit dem Schlauch akkurat zum Löschangriff in Richtung der brennenden Häuserattrappe zielte, assistierte Vater Kuhl vorbildlich mit Rat und Tat. Bei so viel Enthusiasmus interessiert natürlich, was denn seinerzeit die ersten Worte des Neugeborenen waren. Dem Leser sei an dieser Stelle verraten: Es war nicht Tatütata.