FFW - WZ vom 21.4.2018   

27 mal Kuhl macht ein Drittel plus Stabi 

„Wenn ich zurückdenke, dann denke ich an meinen Jugendwart, der mir meine Feuerwehrkarriere geebnet hat“ war der kürzlich gewählte Stadtbrandinspektor Nicklas Pipperek voll des Lobes für Marcel Kuhl. Nach 17 Jahren verabschiedete sich Kuhl während der Hauptversammlung der Dorn-Assenheimer Brandschützer von der aktiven Jugendarbeit. „Er war mit einem Herzblut dabei, wie es nicht oft vorkommt“, fuhr Pipperek, im Amt kurz Stabi genannt, fort. Kuhl motiviere seine Schützlinge, vermittle Expertise, bereite den Nachwuchs mit Leichtigkeit auf Lehrgänge vor. Und Erfolgsbeispiele der Kuhl’schen Schule musste er nicht lange suchen: „Vor zehn Jahren startete ich bei Marcel, fünf Jahre später war ich Wehrführer, heute bin ich Stadtbrandinspektor.“

Kuhl selbst fischte zum Abschied noch ein paar Zahlen aus dem Fundus. Von den 27 Jugendlichen, die er in die Einsatzabteilung brachte, prognostizierte er 15 ein vielversprechendes Potential, 10 davon sind heute noch im aktiven Feuerwehrdienst. Seine Jungs stellen somit ein Drittel der aktuellen Einsatzabteilung. Oder in eine griffige Formel gepackt: 27 multipliziert mit Kuhl macht ein Drittel plus Stabi. Ob Erfolgsrezept oder höhere Feuerwehrmathematik, beides ist auch in seiner neuen Position von Vorteil: Da führt er nämlich die Feuerwehrkasse.

Text und Foto hh.