FFW - WZ vom 25.4.2018   

Löschfahrzeug soll kommen, Wehrführer auch  

Hauptversammlung der Feuerwehr: Marcus Jung weiter Vorsitzender - Ehrungen und Beförderungen

Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.) „Das StLF 20/25 kommt 2019 und die Stadt wird die erforderlichen Mittel hierzu zur Verfügung stellen“ verspricht Christa Stolle. In ihrem Grußwort für den Magistrat sichert sie den Brandschützern die Anschaffung eines neuen Staffellöschfahrzeugs als Ersatz für das antiquierte TSF zu. „Wir haben auch einiges dafür getan“, erwidert der amtierende Wehrführer und Stadtbrandinspektor Nicklas Pipperek. Mit einer Rekordanzahl an abgeleisteten Arbeitsstunden und Lehrgängen hatte sich die 31-köpfige Einsatzabteilung im Berichtsjahr besonders ins Zeug gelegt und das Ausbildungsniveau vieler junger Feuerwehrleute signifikant gesteigert.

Diese können dabei auf einen weitgehend unveränderten Vereinsvorstand bauen. Vorsitzender bleibt Marcus Jung, auch sein Stellvertreter Christian Gäck und Schriftführer Herbert Schmidt wurden wiedergewählt. Die Kasse führt nun der seitherige Jugendwart Marcel Kuhl, zudem komplettieren die Beisitzer Bernd Grauling, Maximilian Rack, Felix Mittig und Ehrenwehrführer Alfred Ess das Team. Eine Extrarunde dreht hingegen die Einsatzabteilung. Hier soll die Führung binnen zwei Monaten neu stehen. Der Grund: Für den zum Stadtbrandinspektor avancierten Pipperek wird derzeit noch die Nachfolge abgeklopft.

Pipperek bilanzierte für 2017 zehn Einsätze. „Wir sind immer in Optimalbesetzung ausgerückt“ verwies er auf die Einhaltung der Tagesalarmstärke. Größte Herausforderung war die Gemeinschaftsübung mit der katholischen Kita als Übungsobjekt, eine Pyrotechnikgruppe ermöglichte zudem ein realistisches Einsatzszenario. Sein Fazit: „Ordentliche Leistung, Übungsziel erreicht.“

Hierzu trug auch die hohe Lehrgangsbereitschaft bei. Vom Grund- bis Führungslehrgang, seine Truppe punktete in nahezu allen Bereichen der der feuerwehrtechnischen Fortbildung. Ein dickes Lob gab es für Joshua Scoggins mit allein 206 Ausbildungsstunden. „Das sind 28 Arbeitstage“, summierte der Wehrführer und packte gleich einen ganzen Satz: Urkunden aus: Neben Scoggins wurden Marius Münch, Paul Sturm, und Pascal Petri zum Feuerwehrmann, Peter Sturm und Felix Mittig zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Clemens Winkler heimste zudem Beifall für sein Engagement in der Brandschutzerziehung ein.

Auf den Punkt brachte Vereinsvorsitzender Marcus Jung das Veranstaltungsangebot: „Vaddertag super, Oktoberfest top.“ Die Feuerwehr benötige jeden Euro hiervon, um Rücklagen für die Sonderausstattung des neuen Einsatzfahrzeuges zu bilden. Und der scheidende Kassierer Axel Schmidt ergänzt: „Wir haben gerade 10.000 Euro in die Renovierung des Gerätehauses investiert.“

Nach 17 Jahren verabschiedete sich Marcel Kuhl als Jugendwart. „Wir üben jetzt mit Reichelheim, Heuchelheim und Blofeld zusammen“, kontert er den sinkenden Nachwuchszahlen. Dies sei die „einzige Lösung, um einen effektiven Übungsbetrieb beizubehalten.“ Als Nachfolger steht bereits Peter Sturm in den Startlöchern, der bereits federführend die auf 135 Stunden summierten Aktivitäten koordinierte. Ehrungen für 50-jährige Mitgliedschaft rundeten die Versammlung ab: Urkunden gab es für Alfred Ess, Heribert Jung und Gerhard Rack.

Fotos:

Befördert wurden von Stadtbrandinspektor Nicklas Pipperek (r.), seinem Vize Marcus Ritter (l.) v.l. Pascal Petri, Paul Sturm, Peter Sturm, Marius Münch, Joshua Scoggins, Felix Mittig. Dabei der stv. Wehrführer Christian Gäck (3.v.l.)

Stv. Wehrführer Christan Gäck (l.) und Vereinsvorsitzender Marcus Jung (r.) ehrten für 50-jährige Mitgliedschaft: v.l. Gerhard Rack, Heribert Jung und Alfred Ess.

Der neue Vorstand des Feuerwehrvereins: v.l. Bernd Grauling, Christian Gäck, Herbert Schmidt, Marcel Kuhl, Felix Mittig, Marcus Jung und Alfred Ess.

Fotos: hh.