FFW - WZ vom 6.1.2017      

Wo Grenzgänger zu Agenten werden

Zum Jahresausklang werden in Dorn-Assenheim traditionell die Flurgrenzen erwandert. Dabei führt Feuerwehrstammtisch Regie und konzentrierte sich heuer auf die westliche Gemarkung. Nicht dass die Feuerwehr plötzlich für den Schutz der lokalen Außengrenzen verantwortlich sei, doch hier treffen sich Landwirte wie Jagdgenossen und auch der Bürgermeister ist seit Jahren dabei. Also quasi diejenigen, die gemeinhin unter dem Begriff „Alles was Rang und Namen hat“ subsummiert werden.

Und da das Wandern durstig macht, dauerte es auch nicht lange, bis der georderte Streckenposten mit einer Kiste flüssiger Marschverpflegung bereit stand. Das ist dann auch immer die Zeit für‘s Gruppenfoto. Doch beim Blick durch die Linse zeigte sich dem Fotografen lediglich ein Meer von schwarzen Mützen und Winterjacken. „Sieht aus wie Men in Black“, so der trockene Kommentar in Anlehnung an die stets schwarz gekleideten Agenten der US-Filmpersiflage. Nur dass die so zu Agenten mutierten Grenzkontrolleure zum Schluß nicht in ferne Galaxien entschwebten, sondern ihr Happy End in der Bauernheimer Gastronomie fand.

hh/Foto hh