CDU - WZ vom 22.06.2018      


Teamwork für Tempo 30

Kita St. Elisabeth und CDU starten Aktion zur Verkehrssicherheit - Antrag für Tempodisplays

Dorn-Assenheim (hh.) „Die Figuren mit den wilden Haaren und kunterbunten Klamotten sind eine Augenweide und haben schon heute viele Freunde gefunden“, lobte der CDU Stadtverbandsvorsitzende Holger Hachenburger die Kinder der Kita St. Elisabeth. Unterstützt vom Elternbeirat, dem Erzieherteam und Clemens Winkler hatten diese in den vergangenen Wochen zu Pinsel und Farbe gegriffen und gleich fünf Figuren mit dem Motiv spielender Kinder zum Leben erweckt.

Diese wurden nun beim Kita-Flohmarkt anläßlich der 700-Jahr-Feier der Öffentlichkeit übergeben. Im Beisein von Landrat Jan Weckler und Bürgermeister Bertin Bischofsberger erläuterte Hachenburger die Vorgeschichte: „Nach Aktionen 2008 und 2013 wollten wir eine neue Initiative starten, um mit Hinweis auf Tempo 30 für verantwortungsbewusstes Fahren zu werben.“ Die Figuren werden nun an markanten Stellen im Dorf aufgestellt. Eltern wünschten, die Standortschwerpunkte neben der Durchgangsstraße auf die Obergasse im Kita-Bereich und die Langeweidstraße an der Bushaltestelle auszuweiten.

Der CDU-Ortsverband überreichte zudem eine Spende an die Kita-Leitung und Reflektorbärchen für die Kids. „Bei dem großen Engagement für die bunten Hingucker mussten wir kaum etwas sponsoren“, bemerkte Hachenburger und Kita-Leiterin Maren Harris nahm den Ball spontan auf: „Eine Kuschelecke und eine Nestschaukel stehen ganz oben auf der Wunschliste.“

„Uns ist klar, dass die Aktion nur symbolischen Charakter besitzt“, erklärt Hachenburger mit Verweis auf behördliche und politische Zuständigkeiten.“ Neben der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung und einer so geannten Blackbox, welche längerfristig Verkehrs- und Geschwindigkeitsmessungen aufzeichnet, will die CDU-Fraktion aber einen weiteren Akzent setzen. Derzeit werde ein Antrag vorbereitet, zwei weitere mobile Tempodisplays stadtweit anzuschaffen. Diese halten nicht nur den Verkehrsteilnehmern Geschwindigkeitsüberschreitungen vor Augen. Sie zeichnen Daten auf, die dann bei weiteren Maßnahmen hilfreich sein können.

„Bedarf besteht allemal,“ ergänzt Thomas Walter vom Kita-Team mit Blick auf die Schulwegesicherung, „die Engstelle in der Wetteraustrasse sei nach wie vor eine permanente Gefahrenquelle.“

Foto: Stolz zeigen die Kita-Kinder die neuen Tempo 30 Figuren, Lob gabs dafür von Eltern und Politik