CDU - WZ vom 2.12.2017          

Bürger müssen sich repräsentiert fühlen

Hauptversammlung: Holger Hachenburger als CDU-Stadtverbandschef bestätigt

Reichelsheim (hh.) „Die Kommunen sind die Orte, in denen die Bürger Politik direkt erleben und die deshalb einen besonderen Anspruch darauf haben, ihre Aufgaben gut zu erfüllen“, stellte CDU Stadtverbandsvorsitzender Holger Hachenburger die Haushaltssituation der Stadt in den Mittelpunkt der Hauptversammlung. Nach Jahren der Konsolidierung würden wieder Überschüsse erwirtschaftet, die für die anstehenden Investitionen wie den massiven Ausbau der Kita-Plätze dringend benötigt wurden.

Sein Resume mit Blick auf den Bundestagsabgeordneten Oswin Veith, der sich im Unterausschuss Kommunales massiv für die Belange von Städten und Gemeinden engagiere: „Wir profitieren zudem von der Politik in Bund, Land und Kreis, die maßgeblich von der CDU gestaltet wird.“ Mit dem Investitionsprogramm der Hessenkasse würden Kommunen wie Reichelsheim belohnt, die gut gewirtschaftet, in den letzten Jahren jeden Euro zweimal rumgedreht haben. Auch für die Förderung der frühkindlichen Bildung und Betreuung stünden so viele Mittel wie noch nie zur Verfügung, „die Beitragsfreiheit ab dem kommenden Kita-Jahr wird die Geldbeutel von Familien deutlich entlasten.“

„Bei allen politischen Entscheidungen müssen sich die Bürger ausreichend repräsentiert fühlen“, mahnte Hachenburger mit Blick auf zurückliegende Parlamentsentscheidungen. Der Neubau Kita Dorn-Assenheim sei über die Köpfe der Bürger entschieden, in Blofeld die Reißleine zu spät gezogen worden. Auch die Entwicklung des Bergwerksees sei bis dato suboptimal, Hoffnungen setze er nun in den von Bürgermeister Bertin Bischofsberger kürzlich angestoßen Impuls über die Förderschiene des Landes.

Dieser präzisierte zunächst eine Agenda wichtiger Infrastrukturprojekte. „Wir werden im kommenden Jahr endlich mit der Restvermarktung des Raiffeisengeländes beginnen“, zeigte er sich optimistisch, die neue Mitte Reichelsheim mit weiterem Leben zu füllen. In 2019 werde das das Alten- und Wohnheim mit 74 Pflegelätzen und 24 barrierefreien Wohnungen kommen. Zur gleichen Zeit stehe der Neubau der Sozialstation an, die Pläne und Finanzierung lägen auf dem Tisch. Optimistisch zeigte sich der Rathauschef auch zur Entwicklung und Vermarktung des Baugebiets in Weckesheim, „alle Aktivitäten sind im Fluss.“. Mit Blick auf das seit vier Jahren leerstehende Alte Rathaus habe er Zuschüsse über Förderprogramm Aktive Kernstadt beantragt. Sein Fazit: „Hier können wir Projekte anstoßen, für die wir sonst kein Geld haben.“

Weitgehende Kontinuität an der Spitze des Stadtverbandes zeigten die Vorstandswahlen. Vorsitzender bleibt Holger Hachenburger, seine Stellvertreter sind Gerhard Rack, Christa Stolle und Dennis Palmer. Schriftführer bleibt Gerhard Eifert, Beisitzer sind Gustav Ullrich, Heinrich Ebentheuer, Horst Wagner, Pavel Liß und Helmut Hofer. Neu im Team ist die Mitgliederbeauftragte Anne Wagner, das durch Fraktionschef Dr. Erich Sehrt und Bürgermeister Bischofsberger komplettiert wird.

Foto: Stadtverbandsvorsitzender Holger Hachenburger mit dem Bundestagsabgeordneten Oswin Veith uns einen Stellvertretern Dennis Palmer, Gerhard Rack und Christa Stolle (v.r.)


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