CDU - WZ vom 5.1.2016   

Dr. Erich Sehrt führt CDU in Wahlkampf

Pressemitteilung des CDU-Stadtverbands Reichelsheim

von Holger Hachenburger, Stadtverbandsvorsitzender

Reichelsheim (hh). Mit dem langjährigen Fraktionsvorsitzenden Dr. Erich Sehrt gehen die Christdemokraten in die Kommunalwahl. Auf ihrer Jahreshauptversammlung verabschiedeten die Mitglieder zudem ihr Programm unter dem Motto „Mut und Perspektiven für Reichelsheim“, in dem sich die CDU mit den Themen Stadtentwicklung & Lebensqualität, Kinder- & familienfreundliche Stadt für alle Generationen sowie Bürgersinn & Ehrenamt beschäftigt und ihre Schwerpunkte für die einzelnen Stadtteile formuliert.

„Acht Kandidaten stehen erstmals zur Wahl“ freut sich Stadtverbandsvorsitzender Holger Hachenburger über einen gelungenen Generationswechsel. „Darunter sind viele junge Menschen, die hoch motiviert für die Belange der Bürger eintreten wollen“, sieht er die CDU hervorragend aufgestellt. Sein Wahlziel sei, für Bürgermeister Bertin Bischofsberger eine breitere Basis für dessen Arbeit zu verschaffen: „Ein starker Bürgermeister braucht eine stabile Mehrheit.“

Nach Dr. Sehrt kandidieren Dr. Kathrin Schmidt (Dorn-Assenheim), Erik Faber (Heuchelheim), Dennis Palmer (Weckesheim) und Dr. Sandra Nitschkowski (Blofeld). Mit dem Beienheimer Ronald Fischer sind alle sechs Stadtteile vertreten. Auf dem Stimmzettel finden sich bis Platz 15 zudem die Erstbewerber Arne Appel, Helmut Hofer, Uwe Priebe, Leon Sehrt und Patrick Wirth sowie die seitherigen Stadtverordenten Gerhard Rack, Christa Stolle, Jochen Conrad und Stadtrat Erich Coburger.

Reichelsheim solle seinen Status als familienfreundliche Stadt ausbauen, sei es das Ganztagsangebot in der Grundschule oder die U2-Betreuung. Auch an die ältere Generation werde gedacht. Neben dem Bau einer Senioreneinrichtung müsse dem defizitären Versorgungsangebot in den Stadtteilen durch eine bessere Vernetzung entgegengetreten werden. Überhaupt sei das Neubaugebiet in Weckesheim ein Meilenstein. Wohngegend, Gewerbegebiet, Sozialstation, Pflegeheim, betreutes Wohnen – hier zeige sich exemplarisch, wie die Themen Gewerbeentwicklung, soziale Verantwortung und demographischer Wandel angepackt werden können.

Das Programm orientiere sich „angesichts der engen finanziellen Spielräume und anstehender Sanierungsprojekte am Machbaren. „Wir sparen, aber wir sparen uns nicht tot“, so Hachenburger, dies mache das rechnen mit spitzem Bleistift erforderlich. Handlungsspielräume können durch konsequente Inanspruchnahme von Fördermaßnahmen geschaffen werden. Dies gelte für die aktuelle Dorferneuerung wie den Einbezug von Dorn-Assenheim und Weckesheim in künftige Programme. Den Bau eines „zweiten Bürgerhauses“ in Blofeld lehne die CDU allerdings nach wie vor ab, „hier sehen wir bessere Optionen.“

Kritisch ging Hachenburger erneut mit der Flüchtlingsthematik ins Gericht. „Ich möchte keinen Haushalt mehr sehen, wo wir Ausgaben von 480.000 Euro bei Einnahmen von ganzen 91.000 Euro schultern müssen.“ Er lobte das große bürgerschaftliche Engagement, prognostizierte aber: „Wir werden die Integration nur dann erfolgreich gestalten, wenn die Zuwanderung reduziert und begrenzt wird; ansonsten schaffen wir da gar nichts.“

Wichtig sei die verstärkte Einbindung der Bürger in Entscheidungsprozesse, so der CDU-Vorsitzende abschließend. Dies betreffe in erster Linie die Entwicklung des Bergwerksees und die künftigen Strukturen der Freiwilligen Feuerwehr.

Foto: Dr. Erich Sehrt