CDU - WZ vom 23.6.2015            Link zum CDU-Info Nr. 114      

Schattige Plätzchen und barrierefreie Zugänge

Begehung der CDU in Dorn-Assenheim: Verkehrsthemen, Spielplätze und Bergwerksee im Fokus

Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.) „Wir wollen die Spielplätze aufwerten, die Kirchplatzgestaltung zu Ende führen und die Verkehrsproblematik neu analysieren“, fasste der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Holger Hachenburger die Ergebnisse der Stadtteilbegehung zusammen. Zudem machten Mitglieder von Fraktion und Ortsverband einen Abstecher zum Bergwerksee, um die weitere Vorgehensweise dieser „unendlichen Geschichte“ vor Ort zu besprechen. Insgesamt wurden 16 Verbesserungswünsche wie die Zuwegung zum Sportplatz aufgelistet, an deren Umsetzung die Partei nun arbeiten will.

Beide Spielplätze lassen es an Aufenthaltsqualität fehlen, Eltern fänden kaum ein schattiges Plätzchen, bemängelte Hachenburger. Bürgermeister Bertin Bischofsberger wurde nun gebeten, an geeigneten Stellen Sitzgarnituren aufzustellen. Sollten sich zudem Möglichketen ergeben, den Bereich für Spielgeräte zu erweitern, werde die CDU dies unterstützen.

Während auf dem Kirchplatz die ersten Pflanzen nach der Umgestaltung blühen, wünscht der CDU-Chef zwei Nachbesserungen. Der Stromanschluss müsse optimiert werden, um Vereinen eine unabhängige Versorgung zu ermöglichen. Zudem zeigten sich ältere Bürger verärgert, dass das Befahren mit Rollstuhl oder Rollator Probleme bereitet. Die Stadt solle nun zumindest einen der drei Zugänge barrierefrei adjustieren.

„Es ist grotesk, wenn Personen regelmäßig über Facebook vor Blitzern warnen und gleichzeitig kritisieren, es werde zu wenig für die Verkehrsberuhigung getan“, ärgerte sich Hachenburger genauso wie über die Haltung Hessenmobil, wo alle CDU-Vorschläge bis dato auf taube Ohren stießen. Die Stadt werde nun eine so genannte Blackbox installieren, die Verkehrsfluss und Geschwindigkeiten aufzeichnet. Mit den Ergebnissen will die Fraktion einen besseren Überblick darüber erhalten, ob sich weiterführende Anträge und daraus resultierende Gespräche mit den Behörden lohnen.

Wenig Verständnis zeigt die CDU abschließend für die jüngsten Satzungsbeschlüsse zum Bergwerksee. „Als Bürger dürfen sie nichts, als Vierbeiner alles“, spitzt Hachenburger die Sitaution zu. Es könne nicht sein, „dass Hundeschulen aus aller Herren Landkreise das Gelände als ihr Revier betrachten, Tretminen zum Markenzeichen des Sees werden“. Die CDU setzt nun auf das für Sommer zu erwartende Gutachten, welches Aufschluss über die Standsicherheit der verschiedenen Böschungsflanken gibt. Dann werde die Satzung neu verhandelt. „Wir hoffen weiter, dass unser 2012 mit den Bürgern entwickeltes Konzept der sanften Naherholung umgesetzt werden kann“, das heiße Freizeitgestaltung im Nordosten, Naturschutz für das übrige Areal.

Foto:  Wollen die Aufenthaltsqualität der  Dorn-Assenheimer Spielplätze steigern: Mitglieder und Gäste bei der CDU-Ortsbegehung