CDU - WZ vom 7.2.2015
CDU zur Biogasanlage Florstadt

»Wir warten ab, was der Investor zu sagen hat«, beantwortete Bürgermeister Bertin Bischofsberger eine Anfrage von Holger Hachenburger. Der CDU-Mann wollte wissen, wie der Magistrat auf die Pläne eines neuen Investors reagiert, der, plant, auf Florstädter Gebiet an der Grenze zu Dorn-Assenheim eine Biogasanlage zu errichten. Bischofsberger kündigte an, den Investor zur nächsten Parlamentssitzung einzuladen. Der Rathauschef beruhigte: Bei der derzeitigen gesetzlichen Grundlage sei es kaum möglich, eine Biogasanlage mit wirtschaftlichem Erfolg zu betreiben. Kreislandwirt Herwig Marloff habe ihm versichert, dass die Chancen, dass die Anlage gebaut werde, derzeit von fünf auf 20 Prozent gestiegen seien. / WZ.

Anmerkung:

Auf Vorschlag der CDU-Fraktion hat Bürgermeister Bischopfsberger die Firma Schmack Biogas für die kommende Stadtverordnetenversammlung (Mittwoch, 11. März 2015, 20 Uhr, Bürgertreff Beienheim) eingeladen, um deren Pläne zur Biogasanlage an der Gemarkungsgrenze Florstadt vorzustellen.

Die Erfahrungen mit der mittlerweile insolventen Firma JUWI zeigten seinerzeit allerdings wenig Transparenz und Bürgerinfoirmation. Bestes Beispiel: Während der Investor die Bevölkerung mit abstrusen Plänen zur Anfahrtszufahrt über die Feldwege versuchte zu beruhigen, sollten hinter den Kulissen die formalen Voraussetzungen für die Änderung des Rausmordnungsplans ohne Einbindung der Bürger zur Entscheidungsreife gebracht werden. / hh.

Link zum WZ-Artikel vom 31.1.2015