BGM Wahl 2014 - WZ vom 27.3.2014

 

Kein Anlass für grundlegenden Politikwechsel

CDU-Vorstand nominiert Bürgermeister Bertin Bischofsberger einstimmig für zweite Amtszeit

Reichelsheim. (hh) „In Reichelsheim geht es seit sechs Jahren voran und das soll auch so bleiben“ begründet der Stadtverbandsvorsitzende Holger Hachenburger die Entscheidung des CDU-Vorstandes, Bürgermeister Bertin Bischofsberger für eine zweite Amtszeit zu nominieren. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung die Wahltermine auf den 28. September und 12. Oktober gelegt hat, werde das formelle Prozedere auf einer Mitgliederversammlung am 9. April erfolgen.

Die CDU sei froh, mit Bertin Bischofsberger einen kompetenten Kandidaten ins Rennen zu schicken, der es in seiner Amtszeit geschafft hat, in der Stadtverordnetenversammlung über Fraktionsgrenzen hinaus Lösungen anzubieten und umzusetzen. Es sei ihm insbesondere gelungen, den Spagat zwischen Haushaltskonsolidierung und Zukunft sichernden Investitionen zu meistern. Dass Kommunen heute nicht mehr in der Lage sind, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, sei nicht hausgemacht, sondern liege primär in der Verantwortung von Land und Bund, die den Kommunen immer mehr Aufgaben übertragen, ohne sich adäquat an den Kosten zu beteiligen.

„Die Stadt steht trotz dieser immensen finanziellen Herausforderungen vergleichsweise gut da“, lobt Hachenburger, „bei der sich abzeichnenden Entwicklung benötigen wir einen Fachmann mit einem klaren Kurs.“ Pluspunkte Reichelsheims seinen ein lebendiges Vereinsleben und ein hohes Maß an Lebensqualität. So sei die Kinderbetreuung massiv ausgebaut worden, günstiges Bauland „gehe weg wie warme Semmeln“, ziehe junge Familien an und setze ein Signal gegen die Abwanderung.

Die Stadt habe sich kontinuierlich weiterentwickelt, Jahrzehnte lange brachliegende Baustellen wie die Gestaltung der Friedhöfe und attraktive Dorfplätze wurden in Angriff genommen. Zudem ist das Kapitel Raiffeisengelände geschlossen, der Bebauungsplan um die Neue Mitte Reichelsheims biete weiteres Entwicklungspotenzial. Gute Rahmenbedingungen seien, so Hachenburger die Voraussetzung, den ansässigen Firmen und Geschäften Perspektiven zu bieten, damit sie investieren und Arbeitsplätze erhalten. Moderne Energiekonzepte wurden nach Ansicht der CDU mit Leben erfüllt, das immer noch fehlende Konzept für den Bergwerksee sei nicht vom Bürgermeister zu verantworten: „Hier liegt der Ball bei der rot-grünen Mehrheit, die nicht den Eindruck vermittle, als ob sie wisse, was sie wolle.“

DEr CDU Vorsitzende: "Wir sehen in Bischofberger den Garanten, die drängende Frage der Haushaltskonsolidierung voranzutreiben, Betreuungs- und Bildungsangebote besser zu verzahnen und angesichts unserer älter werdenden Gesellschaft, bei allen Planungen und Entscheidungen nach den Belangen der Generation 60 plus zu fragen." Auch der Beitritt zur Leader-Region eröffne der Stadt neue Chancen. „Wir gehen mit Optimismus in diese Wahl, schloss Hachenburger: „Er ist der richtige Kandidat und er hat bewiesen, dass er es auch kann.“