700 Jahre Dorn-Assenheim - WZ vom 13.9.2018         

Mehr Farbe ins Dorf bringen

Vereine loten Möglichkeiten der Ortskernverschönerung aus

Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.) Narzissen zur Linken, Tulpen zur Rechten. So farbenfroh könnten die beiden Ortseinfahrten des Stadtteils künftig aussehen. Anläßlich der Feiern zum 700. Dorfjubiläum hatten sich Vereine und Pfarrgemeinde in mehreren Sitzungen neben der Organisation der Veranstaltungen auch auf bleibende punktuelle Veränderungen des Ortsbildes verständigt. Ihr Fazit: Dorn-Assenheim soll bunter werden.

Während eines Rundgangs lotenen Vereinsvertreter jetzt entsprechende Möglichkeiten hierfür aus. Neben den Ortseingängen lag der Fokus dabei auf dem Kirchplatz, dem Bereich zwischen Sport- und Festhalle und Bushaltestelle sowie in der Alten Gasse nahe der Jahrhunderteiche. Ziel war es zudem, den Folgeaufwand zu minimieren. Daher fiel die Wahl auf Blumenstreifen anstelle von Stauden oder Sträuchern.

Pflanzstellen sollen hiernaich in der Langeweisstraße, der Alten Gasse und den Ortseinfahrten entstehen, zudem setzen die Inspekteure bei bereis vorhandenen Anpfanzungen auf städtische Unterstützung „Hier seien fachmännische Schnitte“ erforderlich, verweist Harmonie Vorsitzender Helmut Weitz beispielhaft auf die auf die verwachsenen Anlagen rund um die Sport- und Festhalle. Zudem solle das Weltkriegsdenkmal am Kirchplatz gereinigt, die Schriften der Stelen und des Hauptportals erneuert werden.

Auch für die Pflege mehrerer „eher unansehnlichen Blumenkübel“ wird eine Lösung angestrebt, dabei wollen die Vereine für Patenschaften unter den Mitrgliedern werben. Abschluss der Dorfverschönerungsinitiative soll dann die Pfanzung eines „700-Jahre-Baums“ neben dem Dorfbrunnen sein. Im Zuge der ort anstehenden Sanierungaarbeiten sei zudem gärtnerisches Fachwissen gefragt, denn, so Weitz abschließend: „Wir müssen eine die Sandsteinfassade des Brunnens schützende Baumart finden.“

Foto: Vor dem Kreuz der Jahrhunderteiche soll ein Blumenbeet entsehen: Holger Hachenburger, Marcus Jung, Ilona Böhm,. Horst Wagner und Ulrich Velte beim Rundgang.