Dienstag, 20. November - Antananarivo

Fazit

Madagaskar ist einer der ärmsten Länder der Welt, dennoch wirkt das Land anders als vergleichbare Ziele wie Mali oder Niger. Das liegt natürlich an der Vegetation im Indischen Ozean, aber auch daran, dass die Franzosen hier andere Spuren hinterlassen haben als in der Sahel-Zone. Das Land wirkt nach aussen lebendiger, grüner und hat auch eine deutlich bessere Infrastruktur, Insofern war in den rund zweieinhalb Wochen auch alles zu sehen, was die Insel der Lemuren so zu bieten hat: Nationalparks, das Hochland, die Tsingys und natürlich das Leben am Meer. Weniger beeindruckend hingegen die überall gegenwärtige Korruption besonders in der Hauptstadt.

Die Highlights:

  • Tana – quirlige Hauptstadt mit unüberschaubar bunten Märkten
  • Andasibe NP – der Nationalparkt mit den größten Lemuren, den Inri Inris
  • Antsirabe – Zeit zum Wandern in der Stadt der Pousse Pousse
  • Miandrivazo – Ausgangpunkt für eine lustige Seefahrt auf dem Tsiribihina-Fluss
  • Die Tsingys – 200 Kilometer Buckelpiste, um erstaunlichste Felsformartionen zu erklettern
  • Morondava – Das ultimative „Wir lagen vor Madagascar“-Feeling

Ausser Lemuren, Pfeffer und Vanille hat das Land übrigends noch eine Spezialität: lange Namen. Egal, ob Straßen, Orte oder Vor- und Nachnamen – länger als in Madagaskar ist es wohl nirgends: So wohnt ein gewisser Herr Rajaonarimampianina in der Rainandriamampandry-Strasse ...