Pfarrgemeinde: Neujahrsempfang - WZ vom 08.01.2009


                                                                                  

Herausforderung für 2009: „Das alles im Fluss bleibt“

 

Katholische Pfarrgemeinde lädt Mitarbeiter zum Neujahrsempfang – Zeitplan für Kooperationsvertrag veröffentlicht

 

Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.) Mit dem 1. Januar begann für die Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena ein neuer Zeitabschnitt, der mit Änderungen von manch lieb gewonnenen Gewohnheiten verbunden war. Denn seit einer Woche nimmt der Pfarrverband mit der Nachbargemeinde Wickstadt konkretere Formen an, Pfarrer Andreas Heger betreut nunmehr über 3000 Katholiken an den Kirchenstandorten Dorn-Assenheim, Assenheim und Florstadt mit Wickstadt.

Von diesen Änderungen merkte man beim Neujahrsempfang noch wenig. Sieht man einmal davon ab, dass sich durch die neue Gottesdienstordnung die von Heger und der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Marion Schroeder eingeladenen Pfarreimitarbeiter bereits am frühen Vormittag trafen. In gemütlicher Runde, zu der sich auch Bürgermeister Bertin Bischofsberger gesellte, wurden bei Sekt und Häppchen auf das neue Jahr angestoßen und beim angeregten Plausch zurückgeblickt oder die Perspektiven für die kommenden zwölf Monate ausgelotet.

“Rund 50 Helfer sind für eine überschaubare Pfarrgemeinde ein großes Potenzial, auf das man bauen kann“, begrüßten Schroeder und Heger die Runde, gerade an Weihnachten habe man wieder gesehen, wie viel Engagement vor und hinter den Kulissen geleistet wird. Die Ortsvereine schlossen beide in diesen Dank ebenso ein wie die hauptamtlich Tätigen
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Auf die größte Herausforderung für 2009 angesprochen, antwortet Schroeder prägnant „dass alles im Fluss bleibt“, die Gremien wollen sich auf die pastoralen Kernaufgaben konzentrieren. Zwar bestimmten die Orgelneuanschaffung und der Pfarrerwechsel die öffentliche Wahrnehmung im abgelaufenen Jahr, doch auch mit anderen Aktivitäten konnte man punkten. “Die Neuauflage der Seniorennachmittage war eine richtige Marktlücke, da fehlt jetzt nur noch ein Ausflug“, freute sich Schroeder über die gute Resonanz. „Hier wurde ein solides Fundament gelegt, während in anderen Bereichen noch Potenzial nach oben besteht“. Dies gelte für die kirchliche Jugendarbeit, wo für die Zielgruppe der 6-10 jährigen ein breiter gefächertes Angebot erarbeitet werden soll.


Auch 2009 werden gesellige Aktivitäten für die Restfinanzierung der Orgel von noch knapp 20.000 Euro im Fokus stehen. Die Planungen laufen, terminiert sind bis dato aber nur ein Mittagstisch an Fronleichnam und das Pfarrfest am 28. Juni.

 

Informationen gab es schließlich noch zur weiteren Arbeit im Seelsorgerat der Pfarrgruppe. Pfarrer Heger hatte den beiden Pfarrgemeinderäten einen auf zweieinhalb Jahre erstreckenden Zeitplan bis Ostern 2011 präsentiert. Zielsetzung ist es bis dahin, Schritt für Schritt die Zusammenarbeit der Gremien zu vertiefen, konkrete Kooperationsprojekte und Grundsätze zu formulieren und letztendlich in einem Kooperationsvertrag festzulegen.

 



Foto: Stoßen mit ihren Mitarbeitern auf ein gutes neues Jahr an: Pfarrer Andreas Heger und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marion Schroeder  Foto: Holger Hachenburger