Pfarrgemeinde: Neujahrsempfang - WZ vom 07.01.2010


 

 

« Nach dem 25. Januar wissen wir mehr »
                                                     
Neujahrsempfang: Pfarrei  blickt nach vorn und stellt sich auf  personelle
Änderungen
ein                                                                       
 
Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.)
Eine Reihe von personellen Änderungen steht der Pfarrei St. Maria Magdalena bevor. Am augenscheinlichsten wird dies in der Seelsorge. Pfarrer Andreas Heger hat nach Angaben des Pfarrgemeinderats die Bistumsleitung in Mainz um Entbindung von seinen Aufgaben in Dorn-Assenheim gebeten, seit dem vierten Advent werden die Gottesdienste auf Vertretungsbasis gehalten. Ein Schritt, der in der Pfarrgemeinde für einiges Rätselraten sorgt, besteht doch seit Anfang 2009 ein Pfarrverband mit der Pfqrrei Wickstadt, die Heger zunächst weiterhin betreut. Verwaltungsratsobmann Alois Hobler bat nun beim Neujahrsempfang der kirchlichen Gremien um Geduld. Am 25. Januar ist ein Treffen im bischöflichen Generalvikariat geplant, danach wisse man Konkretes. Im Pfarrbüro beginnt zudem ein neuer Zeitabschnitt, nach 28 Jahren verabschiedet sich Christa Hobler in den Ruhestand (siehe Kasten).
                                                                 
Ein Wechsel steht auch an der Spitze des Pfarrgemeinderates an. Marion Schroeder hatte bereits bei ihrer Wahl vor zwei Jahren angedeutet, zur Mitte der Legislaturperiode den Vorsitz abzugeben, als kommissarischer Nachfolger begrüsste nun Jürgen Michalak die Gäste. In gemütlicher Runde, zu der sich auch Bürgermeister Bertin Bischofsberger gesellte, wurde bei Sekt und Häppchen auf das neue Jahr angestoßen und beim Plausch zurückgeblickt oder die Perspektiven für die kommenden zwölf Monate ausgelotet. Dabei gab es mehrfach Lob für Schroeder. "Mit ihrer Teamarbeit hat sie die komplette Mannschaft motiviert", so der Tenor auch im Hinblick auf die mit Andrea Stiefmeier jährlich organisierte Buchausstellung und Autorenlesung.                         
                                                                                                                                             
“Rund 50 Helfer sind  ein Potenzial, auf das man bauen kann“, freute sich Michalak, "das hat man gerade an Weihnachten wieder vor und hinter den Kulissen gesehen." Auch zeige sich, wie gut Ortsvereine, Kita und Pfarrei Hand in Hand arbeiten. So kümmerte sich der Vereinsring beispielsweise beim Pfarrfest um Bewirtung und Aufbau, die Kindertagesstätte zeigte am Erntedank Initiative und sang und kochte für die neue Orgel.                                         
                                                                                                                             
Herausforderungen gab es rückblickend viele und 2010 soll nicht minder arbeitsreich werden. Den Pfarrheimgarten brachten Gemeinde, Vereine und Stadt gemeinsam in Schuss, das Einsäen folgt im Frühling. Am Pfarrheim wurde das Dach erweitert, es sollen ein Kühlraum, neue Türen und ein frischer Innenanstrich folgen.
                                   
Auch in der Senioren- und Jugendarbeit präsentierte sich die Gemeinde lebendig. Die Seniorennachmittage in einem Mix aus Fachvorträgen und gemütlichen Beisammensein sind ein solides Fundament für weitere Auflagen und in der Jugendarbeit steht mit Stefan und Janine Kesper und Christine D
önges ein Team zur Verfügung, das sich bald über eigene Räumlichkeiten im Pfarrheim freuen kann. Ins Schwarze traf Karin Würz zudem mit der erstmaligen Halloweennacht, deren Teilnehmer sie in 2010 mit einem Jugendherbergstrip überraschen möchte. Auch werden wieder gesellige Aktivitäten für die Restfinanzierung der Orgel im Fokus stehen, ein erster Termin ist das Pfarreifrühstück am 17. Januar.


 

 

Nach 28 Jahren "fast" im Ruhestand
                       
Reichelsheim - Dorn-Assenheim (hh.)  "Frau Hobler hat sich immer für die Belange und Aufgaben der Pfarrgemeinde eingesetzt und sich um deren Sorgen gekümmert", brachte es die scheidende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marion Schroeder auf den Punkt. 28 Jahre leitete Christa Hobler (Mitte) das katholische Pfarramt von St. Maria Magdalena, war die gute Seele und steter Ansprechparter der Bürger. Mit  ihrem 65. Geburtstag geht sie nun in Ruhestand.
   
"Egal zu welcher Uhrzeit und an welchem Tag, sie war immer zu erreichen, denn diese Gemeinde lag ihr am Herzen", lobte Schroeder. Gemeinsam mit ihrem Nachfolger Jürgen Michalak (Foto) packte sie die Dankesworte in einen Strauss  blumiger Grüsse.           
                           
Schluss is freilich für Christa Hobler noch nicht ganz. Da die Stelle erst im nächsten Pfarrbrief Anfang Februar ausgeschrieben wird, macht sie  bei gleichen
Öffnungszeiten des Pfarrbüros weiter, bis die Nachfolge geregelt ist. "Und dies ehrenamtlich", betont der Pfarrgemeinderat.