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MV Harmonie - WZ vom 25.6.2013

 

 

Tage, die in Erinnerung bleiben

Festtage der Harmonie klingen mit Festzug und stimmungsvoller Party aus

Reichelsheim - Dorn-Assenheim (hh.) „Es war eines der besten Vereinseinsfeste, das ich je erlebt habe“, brachte TSV-Vorsitzender Norbert Petri sein Lob für die Veranstalter auf den Punkt. Zum wiederholten male hatte es der Musikverein in diesem Jahr geschafft, die Sport- und Festhalle bis auf den letzten Platz zu füllen. Nach dem Bunten Abend am Freitag und einem Rockkonzert am Samstag klangen die Festtage zum 125. Geburtstag der Harmonie mit einer großen stimmungsvollen Party aus.

Zuvor jedoch genoß das Publikum einen bunten Festzug. Auch Petrus zeigte sich nicht als Spielverderber und so konnte die Dorn-Assenheimer mit ihren Gästen bei Sonnenschein und guter Laune ausgiebig feiern. „Selten habe ich hier so viele Leute auf der Strasse gesehen“, lobte auch Bürgermeister Bertin Bischofsberger die Bürger, die bereits um die Mittagszeit ihre Sitzgarnituren und gekühltes Flüssiges auf den Bürgersteig stellten.

Um die 600 Festzugteilnehmer sorgten auf den Strassen für eine tolle Atmosphäre. Zu Fuß, mit Traktor und Motivwagen, in historischen und modernen Gefährten schlängelte sich der festliche Bandwurm durch ein winkendes Spalier von Schaulustigen über die Fähnchen- und Birken-geschmückten Straßen. Unverzichtbar dabei die musikalische Umrahmung: Kapellen aus Blofeld, Echzell, Nieder-Mörlen, Ockstadt und Reichelsheim erwiesen den vorneweg marschierenden Musikern der Harmonie ihre Geburtstagsgrüße. Keine Probleme, dabei den richtigen Takt zu finden hatten die Ehrengäste. Im Traktor-gezogenen Fuhrwerk führten Bürgermeister Bertin Bischofsberger, Stadtverordnetenvorsteher Holger Strebert, Pfarrer Markus Stabel und Harmonie-Vorsitzender Helmut Weitz den Zug an.

Zahlreiche befreundete Vereine und Gruppen nutzten die Gelegenheit, mit geschmückten Festwagen bei teils heiteren Motiven auf sich aufmerksam zu machen. Dort oben ließ es sich zünftig feiern und den Zuschauern zuprosten. Ob Frauenstammtisch, Kleintierzucht-, Gesang- oder Sportvereine, die Gestaltung der Gefährte war immer wieder ein Hingucker. Auch die Freunde der nostalgischen Sparte kamen auf ihre Kosten: Das 58 Jahre alte Großtanklöschfahrzeug des GTLF-Fan Clubs und der Historische Landmaschinenverein zeigten, wie in vergangenen Jahrzehnten das Löschwesen betrieben wurde. In einem Meer in Blau erschiednen die Stadtteilfeuerwehren. Optischer Blickfang waren zudem die auf Bobbycars radelnen Kinder der Kita St. Elisabeth, die Alphormdudler mit ihren meterlangen Instrumenten, Jugend DRK, Heuchelheimer Landfrauen oder der SV Reichelsheim, dessen Tanzgarde sich in blau-gelbe Schale geworfen hatte.

„Das sind Tage, die in Erinnerung bleiben“, hatte Weitz für jede der am Festzug teilnehmenden Gruppen ein Präsent in Form von hochprozentigem Jubiläumsschnaps dabei. Mit knackiger Unterhaltungsmusik in einem tollen und füllenden Sound begeisterte nun das Blasorchester aus Berstadt. Dabei war traditionelle Blasmusik genauso zu hören wie Schlager und beliebte Ohrwürmer der Rock- und Popmusik. Als dann zum letzten Zapfenstreich geblasen oder gesungen wurde, konnten das Team um Helmut Weitz aufatmen. Denn sie freuten sich, dass alles so gut geklappt hatte.

Fototext in der Bilder in der Zeitung - alle Bilder finden sich in der Festgalerie

Optischer Blickfang: Die Alphorndudler

Ehrengäste: Bürgermeister Bertin Bischofsberger, Harmonie-Vorsitzender Helmut Weitz und Stadtverordnetenvorsteher Holger Strebert

In Feierlaune: Die Damengymnastik-Gruppe

Führen den Zug an: der Jubiläumsverein

Fotos: Holger Hachenburger