Kita St. Elisabeth: Vorschulgruppe  - WZ vom 015.07.2009

Von spukenden Gespenstern überrascht

 

Vorschulkinder von St. Elisabeth auf nächtlicher Tour zum KiTa Abschied

 

Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.) Es ist das alljährige Highlight der Vorschulkinder, bevor sie die  Kindertagesstätte St. Elisabeth in Richtung Grundschule Reichelsheim verlassen: Eine gemeinsame Übernachtung. Bepackt mit Schlafsack, Isomatte und Taschenlampe machten sich acht künftige Schulanfänger mit ihren Erzieherinnen auf den Weg zum ersten Ziel, dem Turnraum der KiTa.

 

Die Aufregung war groß, schließlich mussten zunächst die Schlafplätze ausgewählt werden. Doch nach der Verabschiedung von den Eltern gab es bereits die erste Überraschung. Die muntere Truppe fuhr zur Seewiese nach Friedberg. Denn dort, so Kita Leiterin Karin Reckow „gibt es einen riesigen Spielplatz mit einer super Wasserspielanlage, einer langen Tunnelrutsche, vielen Schaukeln und einem riesigem Klettergerüst“. Das Wetter spielte mit und so tobten die Kinder nach Herz und Laune. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz und nachdem ganze vier Familienpizzen vertilgt waren, mussten die Spielgeräte noch für allerlei Tests herhalten.

 

Wieder in der Kita angekommen, griff Erzieherin Silvia Bleith zur Gitarre und die Kinder sangen gemeinsam ein letztes Mal die Lieder der Vorschulgruppe. Doch wer dachte, dass der Abend zu Ende war, sah sich schnell getäuscht. Die Nachtwanderung stand bevor. Und man glaubt es kaum, in Dorn-Assenheim gibt es Gespenster. Nach ein paar hundert Metern hörte die Gruppe unheimliche Geräusche. Mutig gingen die Kinder weiter, doch nach der ersten Weggabelung sollte ihnen der Schreck in alle Glieder fahren. Urplötzlich erschienen zwei Gespenster und tanzten in der finsteren Nacht. Das Rätsel konnte schnell gelöst werden, kurzerhand wurden die Gespenster gefangen und unter den Bettlaken kamen zwei  bekannte Gesichter hervor.

 

Müde von all den Aktivitäten führte der Weg in die KiTa zurück direkt zur Isomatte und so manches Kind schummerte noch bei der Gutenachtgeschichte ein. Doch die Nacht war kurz und umso schneller stand das Frühstück auf dem Tisch. Zum Abschied dann noch eine weitere große Überraschung, die Erzieherinnen überreichten Foto- und Sammelmappen. „Es war rührend“, so Reckow,  „den Kleinen beim durchblättern ihrer Kindergartenzeit zuzuschauen. Die Bilder vor Augen erzählten sie  sich wie die Grossen so manche Anekdote oder lachten sich schief über die Winzlinge, die sie vor drei Jahren noch waren.“



 

Bildtext: Im Dunklen hielten die Kinder der Kita St. Elisabeth die Taschenlampen auf die Noten , um mit den Erzieherinnen ein letztes Mal die Lieder der Vorschulgruppe zu singen.