Österlicher Dorfbrunnen  / Ortsbegehuing- WZ vom 31.03.2010


Frohe Ostern !

Der Dorfbrunnen in Dorn-Assenheim zeigt sich seit dem Wochenende wieder österlich geschmückt. Mitglieder der örtlichen CDU verbanden das Angenehme mit dem Nützlichen und trafen sich zu Beginn ihrer Frühjahrs-Ortsbegehung mit der Floristin Janine Deinlein. Und so entstand mit viel Liebe zum Detail ein Hingucker in der Ortsmitte: Blumen und Buchsbaum wurden besorgt, bunt bemalte Ostereier angebracht. Abgerundet wird das ganze durch gelb-weiss schimmernde Schleifen. Auch Bürgermeister Bertin Bischofsberger fand lobende Worte für die gelungene Initative, die jetzt ihre dritte Auflage erlebte. Unser Bild zeigen Deinlein mit  den Christemokraten Horst Wagner, Erwin Ess, Bürgermeister Bischofsberger, Günther Kolb, Christa Stolle und dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Holger Hachenburger (vorn v.l.) nach getaner Arbeit.  (Text: hh. / foto: pv)





CDU will Busverbindungen optimieren und zusätzliche Bänke am See

 

Ortsbegehung: Parlamentarier informieren sich mit Bürgermeister Bertin Bischofsberger über laufende Projekte – Keine kostenintensiven Wünsche

 

Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.) „Angesichts der allgemeinen Haushaltslage halten wir uns mit kostenintensiven Wünschen zurück und konzentrieren uns auf die Fortführung bereits initiierter Projekte, die wir in Anfragen und Anträgen dokumentiert haben“, sagte der CDU Stadtverbandsvorsitzende Holger Hachenburger zu Beginn der Frühjahrs-Ortsbegehung der örtlichen Christdemokraten. Trotzdem sollen für die kommende Stadtverordnetenversammlung zwei Anträge formuliert werden: Bei den Busverkehren wünscht der Ortsverband eine optimierte Grundversorgung durch Ausweitung der Abendverbindungen zumindest während einer Testphase. Zum anderen sollen zur Sommersaison am Bergwerksee zwischen Dorn-Assenheim und Weckesheim zusätzliche Ruhebänke und Abfallkörbe aufgestellt werden.

 

Ausgangspunkt der Begehung war der Kirchplatz mit dem benachbarten Spielplatz und dem Denkmalsbereich an der Kirche. Am 28. April soll laut Bürgermeister Bertin Bischofsberger der Folgetermin für die Neugestaltung des Kirchplatzes im Zuge des Bürgerbeteiligungsprozesses stattfinden. Dann werden mögliche Befestigungsmaterialien und Bepflanzungsvarianten durch einen Landschaftsgärtner vorgestellt. Am  Denkmal ist durch den Frost der vergangenen Monate das Fundament weiter beschädigt worden und bedarf einer Erneuerung. Neu ist der Wunsch der CDU, am Spielplatzausgang Richtung Alte Gasse verkehrsbedingt eine Auslaufschranke zum Schutz der Kinder zu installieren.

 

Bischofsberger gab danach einen Überblick über anstehende Tiefbaumaßnahmen. Nach Sicherstellung der Finanzierung müssen die Arbeiten am Ökofeldweg entlang des Bergwerksees ausgeschrieben werden. „Das wird definitiv bis zum Herbst fertig gestellt sein“, versprach der Rathauschef mit Blick auf die im Oktober auslaufenden Landesfördermittel. Einen neuen Teerbelag erhält auch der Weg entlang der RWZ Geländes. Ein 120 Meter langes Teilstück wird durch den Betreiber schwerlastgerecht ausgebaut. Deutlich verärgert zeigten sich die CDU Mitglieder hingegen über die von der SPD in den Haushaltsberatungen blockerte Sanierung der Langeweidstrasse. „Die Strasse ist durch den Busverkehr stark beschädigt, provisorische Maßnahmen wurden durch den Frost ad absurdum geführt“, meint Hachenburger und spricht sich dafür aus, statt „alljährlichem Flickwerk“ eine langfristige Lösung in 2011 anzustreben.

 

Aufmerksam notiert wurden auch verkehrsrelevante Themen wie geschwingigkeitsüberwachende Maßnahmen in der Durchgangsstrasse. Die in 2009 durchgeführten Messungen mittels Radar und Anzeigetafel haben zu Überschreitungen von 15 Prozent der Autofahrer geführt. Bischofsberger wurde gebeten, die Geschwindigkeitsmessung auf den südlichen Ortsausgang auszuweiten und das Ergebnis der Analyse vorzulegen. Zudem sollen die Tempo 30 Markierungen der städtischen Wohngebiete in den kommenden Wochen erneuert werden.

 

Abschließend informierten sich die Christdemokraten über den Fortgang im Neubaugebiet in  der Rosenstrasse und  diskutieren mit Passanten die neuesten Stand zur Breitbandversorgung. Hachenburger abschließend: „Wir erwarten den Bewilligungsbescheid im April und hoffen nach all den Interventionen auch des CDU-Stadtverbandes auf eine zukunftsorientierte  und wirtschaftliche Hybridlösung.“