Wirtsleute mit Leib und Seele
Addi und Ursula Deinlein - 10 Jahre im Sportlerheim - WZ vom 09.11.2007

 

Ehepaar Deinlein betreibt seit zehn Jahren das Sportlerheim in Dorn-Assenheim

 

Adolf und Ursula Deinlein sind so etwas wie die gute Seele des TSV Dorn-Assenheim. Seit nunmehr 10 Jahren bewirtschaften beide als Pächter den „Germanenkrug“, das Sportlerheim des Vereins. Für TSV Chefin Ruth Schütz und Vize Armin Winkler war dies ein willkommener Anlaß, Danke zu sagen, die besten Wünsche zu übermitteln und beide mit einem Geschenk zu überraschen.

                                                                                                     

„Das Sportlerheim ist nah und fern bekannt und dies nicht nur der leckeren Steaks wegen“, erzählt Winkler, „denn wer hier einkehrt, dem ist gute Laune und Gastfreundschaft gewiss.“ Ein Verdauungsschnaps nach der Mahlzeit, natürlich kostenlos, und ein heiterer Spruch auf den Lippen, „das sind nur zwei der Markenzeichen, die hier niemand missen möchte, ergänzt Schütz und erinnert sich:         „Einst schipperte der Gaststättenbetrieb in Eigenregie mehr schlecht als recht dahin und so musste vor zehn Jahren einfach ein Profi ins Haus.“    

                                           

Aus der Perspektive des TSV war es eine lohnende Entscheidung. Den der„Addi“, so wie ihn hier jeder nennt, ist Wirt mit Leib und Seele,  der weiß, was seine Gäste wünschen und wenn es die Zeit zuläßt, auch selbst am Stammtisch ins Geschehen einsteigt. Ehefrau Ursula führt derweil in der Küche gemeinsam mit Margot Eß die Regie.                         

                                                                            

Dabei stehen die Deinleins stets hinter all den Aktivitäten des Bezirksligisten, seien es die Aufstiegsfeiern der letzten Jahre oder die üblichen Festivitäten im Jahresrythmus und selbst bei der Weiberfastnacht kann der TSV auf die Präsenz vor und hinter den Kulissen setzen. „Beim 100-jährigen Jubiläum vor  18 Monaten wurde in der Küche Akkordarbeit geleistet“, lobt Schütz die immense Unterstützung der Deinleins für die Vereinsarbeit und auch die Spieler schätzen die gute Mannschaftsverpflegung nach Training und Spiel.

                       

Verwunderlich ist dies allerdings nicht, denn Adolf Deinlein ist im Verein tief verwurzelt. Als Spieler gehörte er jahrelang zum Aufgebot, im Vorstand  arbeitete er über 25 Jahre mit. „Schon beim Bau des Sportplatzes Anfang vor fast 40 Jahren war er aktiv dabei und diesem Engagement ist er sich bis heute treu geblieben“, zieht die TSV-Vorsitzende ihr punktgemaues Fazit.



 

Bildtext:  Lob von den einen, Freude bei den anderen: Addi und Ursula Deinlein werden zum 10-jährigen Jubiläum als Betreiber des Sportlerheims von Armin Winkler (links) und Ruth Schütz (rechts) mit Präsenten gelobt.  Foto: Holger Hachenburger