| CDU: Wirtschaftsförderung - WZ vom 17.04.2010 |
Pressemitteilung des CDU-Stadtverbandes Reichelsheim zum Thema
Wirtschaftsförderung Stadt Reichelsheim
CDU baut auf Gesamtkonzept in der Wirtschaftsförderung
Städtische Entwicklung und Standortsicherung im Fokus – Starke und weiche Faktoren kombinieren.
Mit den Eckpunkten für eine konzetionelle Wirtschaftsförderung unter den Vorgaben des regionalen Flächennutzungsplanes befasste sich der CDU-Vorstand Mit Blick auf den jüngsten Antrag in der Stadtverordnetenversammlung, ein städtisches Konzept mit dem Planungsverbund Rhein Main für Reichelsheim zu erstellen, erklärten Stadtverbandsvorsitzender Holger Hachenburger und die Fraktionsvorsitzende Karin Lauer-Schmaltz: „Ziel einer Wirtschaftsförderung muss neben der Sicherung der bestehenden Struktur die Verbesserung der Standortbedingungen für das Gewerbe sein. Nur so kann Reichelsheim Arbeitsplätze sichern und gewinnen.“. Dabei gelte es die klassischen „harten“ Standortfaktoren wie Steuern, Kosten oder Kommunikationsmöglichkeiten via Breitband-basiertem Internet mit den weichen Faktoren wie Wohn- und Umweltqualität, Kultur- und Freizeitangeboten, Einkaufsmöglichkeiten oder der medizinischen Versorgung zu kombinieren.
Für die CDU ergeben sich hieraus zahlreiche Entwicklungspotentiale, welche in einer Gesamtplanung gebündelt werden sollen. Dabei baut Lauer-Schmaltz auch auf den auftrebenden Gewerbering und die Fach und- Handwerksbetriebe in der Stadt. „Reichelsheim hat einige Magnetbetriebe, die überregional bekannt sind und Erweiterungspotenzial haben“
„Nach der Statistik der Bundesanstalt für Arbeit gehört Reichelsheim zu den Kommunen mit einem bedeutenden Verlust an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen in den vergangenen Jahren“, so die CDU und schließt daraus, daß aus den einhergehenden verminderten Gewerbesteuereinnahmen im städtischen Hausalt vermehrt wichtige Mittel zur Erfüllung der allgemeinen Aufgaben fehlen. „Diese Problematik wird uns immer mehr unter den Nägeln brennen, umso bedauerlicher sei es, dass die Stadt in der Vergangenheit keine konzeptionelle Wirtschaftsplaung betrieben habe“, kritisierte Hachenburger.
Zur Sicherung von Handel und Gewerbe baut die CDU auf das in Arbeit befindliche Wirtschaftsförderungskonzept, aber auch auf die vorausschauende Entwicklung von Gewerbeflächen. Der kommenden Stadtverordnetenversammlung werde daher ein Antrag zur Prüfung eines Gewerbeanschlussgebietes in Beienheim vorgelegt. Bereits 2003 wurde in der Regionalplanung auf diese Möglichkeiten hingewiesen, zumal die Verkehrsanbindung über die Landesstrasse 3186 gegeben ist und der Standort durch den Neubau der B3a für Unternehmen attraktiver geworden ist. Zudem sieht es die CDU als erforderlich an., die bestehenden Freiflächen aktiv zu berücksichtigen. Dies beinhalte die Entwicklung in Weckesheim und eine grundsätzliche Planung für das Raiffeisengelände in Reichelsheim.