Ortsbehehung im Neubaugebiet - WZ vom 30.04.2007



 

Pressemitteilung des CDU-Ortsverbandes Dorn-Assenheim

Von Holger Hachenburger, CDU-Stadtverbandsvorsitzender

zum Thema: Problem im Neubaugebiet Dorn-Assenheim
 

Die Verkehrssituation in der Ortsdurchfahrt und die Fortschritte im Neubaugebiet östlich der Schwarzdornallee standen auf der Agenda eines Lokaltermins, zu der sich örtliche Mitglieder der CDU-Stadtverordnetenfraktion trafen. Während die CDU im Thema Verkehr einen Dauerbrenner ohne nennenswerte Ergebnisse sehe, will die Partei bei der Erschließung des Neubaugebiets Themen der Bürger aufgreifen, um diese schon im Vorfeld der Bebauung an die zuständigen Behörden zu adressieren.

 

Zunächst informierte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Holger Hachenburger über die Fortschritte im Baugebiet. Hiernach entstehen auf einem Gelände vom 25.710 qm nunmehr 34 Baueinheiten in einer Größenordnung von 450 bis 700 qm, die in zwei Teilbereichen erschlossen werden. Nach einer Auskunft von Bürgermeister Wagner ist bereits die Hälfte der Plätze nachgefragt, so dass der erste Bauabschnitt offensichtlich „live“ gehen könne. Hachenburger betonte die Zielsetzung der städtischen Eigenbedarfdeckung und regte an, daher bei den Vergabekriterien flexibel zu sein.

 

Zunächst galt der Fokus dem gegenüberliegenden Sportplatz. Der Platz für Zuschauer sei sehr eng, diese müssten auf die Strasse ausweichen. Diskussionen nahm die angebrachte Lärmschutzwand ein. Das durchaus umstrittene  Objekt war auf Antrag des örtlichen Bezirksligisten nachträglich in den Bebauungsplan aufgenommen worden.  Die jetzige Optik sei sicherlich zunächst ein „Kulturschock“, so Hachenburger, vergleichbare Situationen in vergleichbaren Baugebieten ließen eine Zustimmung hierzu aber als notwendig erscheinen. Wichtig sei nun die Wand schnell zu begrünen und die Begrünung stetig zu pflegen.

 

Unterschiedliche Reaktionen gab es zum Schwerlastverkehr in der Bauphase. Die CDU habe von Anfang an klar gemacht, dass dies nicht einseitig zu Lasten der Feldstrassenanlieger gehen dürfe und auch die Sicherheit der Kinder im Rahmen des Schulwegeplans Berücksichtigung finden solle. Verkehrsregelnde Maßnahmen seien vom Bürgermeister als Ortspolizeibehörde zwar im letzten Jahr abgelehnt worden, trotzdem werde die CDU ein waches Auge behalten. Weitere Themen waren die Bürgersteigregelung in der Verlängerung Feldstrasse. Dies wolle die CDU and den Magistrat adressieren.

 

Ein Ärgernis, so die Anwohner, verursachen auch die Buslinien. So hielten sich nur wenige Fahrer an die Tempo 30 Regelung. Man finde es geradezu grotesk, dass die Busse, deren Pünktlichkeit seit dem Fahrplanwechsel im Dezember zu wünschen übrig lasse, nun die eine oder andere Sekunde auf der Feldtrasse aufholten. Zudem sei durch die einseitige Befahrung nahezu jeder Bürgersteig beschädigt. Die CDU versprach, die Themen an die Wetterauer Verkehrsgesellschaft weiterleiten.

 

An der Verkehrlage am südlichen Ortsausgang habe sich nichts geändert, trotz unzähliger CDU-Initiativen im Stadtparlament und den Verkehrsbehörden gegenüber werde nach wie vor gerast. Hachenburger regte an, den Schulwegeplan, der „wohl seit Jahrzehnten nicht mehr überarbeitet wurde“ zu aktualisieren und dann in Zusammenarbeit mit dem Schulelternbeirat nochmals gemeinsam zu versuchen, den Verkehr in der Durchgangsstraße langsamer zu machen und mit verkehrlichen Maßnahmen zu ergänzen. Selbst Minimalhinweise wie Tempo 50 oder 30 Markierungen seinen als solche nicht mehr zu erkenne und müssten erneuert werden.

 

Der CDU Stadtverband habe bereits dem Elternbeirat in einem Scheiben seine Kooperation angeboten. Positiv wertete der Stadtverbandvorsitzende, dass sich der Magistrat nun endlich durchgerungen habe, in der Tempo 30 Zahne Ortsmitte die mobile Verkehrsüberwachung einzusetzen. Das Ergebnis werde derzeit im Parlament nachgefragt, wünschen würde man sich, dass solche Kontrollen öfters und vor allem in Verkehrsspitzenzeiten statt einem geruhsamen späten Vormittag stattfinden.

 

Foto:  Die CDU Stadtverordneten Holger Hachenburger, Erwin Ess, Rudi Lippitsch und Günter Kolb nehmen sich der Themen Verkehr und Bauerschliessung in Dorn-Asenheim an