| CDU Stadtverband - WZ vom 23.12.2009 |
Pressemitteilung des CDU-Stadtverbandes Reichelsheim
Jahreshauptversammlung CDU Stadtverband
Von Holger Hachenburger, Stadtverbandsvorsitzender
„Reichelsheim als kinder- und familienfreundliche Stadt weiter zu entwickeln, das ist das Markenzeichen christdemokratischer Politik, mit dem wir bei der Kommunalwahl eine Mehrheit für Bürgermeister Bertin Bischofsberger erreichen wollen“, stimmte der Stadtverbandsvorsitzende Holger Hachenburger die Partei auf der Jahreshauptversammlung bereits auf den Urnengang im März 2011 ein. Gekommen waren neben Bischofsberger auch die Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich.
Zuvor war Hachenburger erneut für zwei Jahre an die Spitze des Stadtverbandes gewählt worden. Als Stellvertreter fungieren Alfred Ketelaer und Christa Stolle, Schriftführer und Kassiererin bleiben Gerhard Eifert und Karin Mohr. Neben den Kraft Amtes dem Vorstand angehörende Fraktionschefin Karin Lauer-Schmaltz und Magistratsmitglied Horst Wagner komplettieren Gustav Ullrich, Thorsten Neutzner, Ronald Fischer, Johannes Hofmann, Henry Dietz und Heinrich Ebentheuer das neue Team. Die Delegiertenlisten für Kreisverbandsausschuss und Kreisparteitag werden von Hachenburger und Lauer-Schmaltz angeführt.
Im Blick nach vorne skizzierte Hachenburger die Eckpunkte und Anforderungen für die künftige Parteiarbeit, die er breiter aufstellen will. „Wir müssen stärker reinhören in die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Organisationen“. Familienfreundlich bedeute nicht nur eine zeitgemäße Kinderbetreuung, hierzu gehöre das schnelle Internet genauso wie ein funktionierendes Vereinsleben, adäquate Freizeitmöglichkeiten oder die Auseinandersetzung mit der demographischen Entwicklung. Die Aufgabe der Kinderbetreuung, so Hachenburger belaste die Kommunen stärker als bisher. Im September 2009 wurde als Reaktion auf bestehende Engpässe eine dritte Hortgruppe errichtet, dennoch genieße ein zentraler Kinderhort auch unter Kostenaspekten in kommenden Jahr höchste Priorität. Zudem sei die Stadt auf Kurs, die Landesvorgaben im Krippenbereich ab 2013 pünktlich umzusetzen.
Hachenburger und Lauer-Schmaltz lobten Bischofsberger, der in seiner kurzen Amtszeit zahlreiche Projekte in Gang gebracht hat. „Magistrat und Verwaltung haben das Konjunkturprogramm mit den primären Maßnahmen Trauerhalle Beienheim und Lindenplatz Blofeld gut umzusetzen. „Dies waren Ideen aus der Verwaltung“, betonte Lauer-Schmaltz, und nicht der SPD. Diese habe lediglich nicht bezuschussungsfähige Anträge entwickelt und den Anbau an die Sport- und Festhalle in Dorn-Assenheim verhindert.
Zudem hatte die CDU Anträge im Parlament eingebracht, im Zuge der Dorferneuerung eine Gesamtstadtanalyse durchzuführen und eine Fortschreibung der Entwicklungsplanung für die Kinderbetreuung auf den Weg gebracht. Beides habe sich im nachhinein als richtig erwiesen, unnötige Kosten hätte man sparen können, wenn sich die SPD den Vorschlägen der CDU angeschlossen hätte, so Lauer-Schmaltz.
„Was bringen die kommenden Jahre ?“, fragte Bürgermeister Bertin Bischofsberger angesichts der Steuermindereinnahmen von einer Million Euro. „Wir werden bis 2013 mit einem unausgeglichenen Haushalt leben müssen und das bei einem Sanierungsstau von 2,8 Mio. Euro, die Strassen noch gar nicht eingerechnet. Bischofsberger konkretisierte seine Ziele für das Raiffeisengelände und die Entwicklung des Bergwerksees. Zu Letzterem soll ein Ingenieurbüro beauftragt werden, verschiedene Nutzungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Bis Ende 2010 sollen zudem die Stadtteile Beienheim, Blofeld, Dorn-Assenheim und Heuchelheim an moderne Breitbandtechnik angebunden sein. „Das ist wichtig“, so Bischofsberger, um Standortvorteile auszubauen und ansässigen Unternehmen und Bürgern attraktive Lebens- und Wirtschaftsbedingungen zu bieten“.
Bildtext: Konzentrieren sich bereits auf die Kommunalwahlen in 2011: Der Neue Vorstand des CDU Stadtverbandes mit dem wieder gewählten Vorsitzenden Holger Hachenburger und der Bundestagsabgeordneten Lucia Puttrich.