Bertin Bischofsberger: Sozialstation - WZ vom 27.08.2008


  

Pressemitteilung des CDU Stadtverbandes zum Thema:

 

Sozialstation Mittlere Wetterau und Betreuung der Senioren in der Stadt Reichelsheim
 von Holger Hachenburger, Stadtverbandsvorsitzender
 

 

Reichelsheim – Weckesheim.  "Ältere Menschen haben den verständlichen Wunsch, so lange wie möglich in ihrer bisherigen Umgebung zu bleiben. Deswegen müssen wir ambulante Hilfen unterstützen und dort wo erforderlich, weiter ausbauen", sagt Bertin Bischofsberger anlässlich einer Stippvisite bei der Sozialstation Mittlere Wetterau in Weckesheim. Dort informierte sich der CDU-Bürgermeisterkandidat bei Leiterin Sabine Dittberner über das Leistungsangebot und aktuelle Themen der Einrichtung, die mit 14 Mitarbeitern und einem Zivildienstleistenden rund 130 Patienten in vier Kommunen betreut.

 

Bei einem Altersspektrum von 75-104 Jahren liegt der Fokus klar in der Betreuung älterer Menschen. Unterschiedliche Serviceleistungen und eine Vielzahl technischer Angebote haben die ambulante Betreuung und Pflege verbessert, erklärt Ditttberner und weist darauf hin, dass wachsende medizinische Standards eine Verlängerung der Pflege- und damit auch der Betreuungszeiten erfordern werden. "Die Menschen werden immer älter, im Familienumfeld muss auf flexible Arbeitszeiten Rücksicht genommen werden, und dadurch wird auch die Bedeutung der Sozialstation wachsen", ist sich Bischofsberger sicher und fordert: „Ältere Menschen sollen so weit wie möglich wohnortnah versorgt werden können. Der Verbleib am Wohnort gewährleistet, dass zwischenmenschliche Bindungen nicht abreißen, vertraute Kontakte erhalten bleiben und die Alternative nicht sofort Pflegeheim heißt.“

 

Seine Anerkennung gilt den Mitarbeitern, die einen Knochenjob machen sagt Bischofsberger und freut sich, dass einerseits die Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Pflegekassen und Krankenkassen reibungslos funktioniert, um eine individuelle Pflege zu gewährleisten. Die Auftragsbücher sind voll und seit 2007 werden wieder schwarze Zahlen geschrieben, ergänzt Dittberner und lobt die guten und kurzen Wege zur Stadtverwaltung und zum Zweckverband.

 

„Das wird sich auch unter mir als Rathauschef nicht ändern“, verspricht Bischofsberger und stellt die Seniorenpolitik als einen Schwerpunkt seiner Agenda dar.  Die Generation 60 Plus reicht bis über 100 Jahre und ist bezüglich Gesundheit und Fitness sehr heterogen. Hierzu sind Angebote wichtig, welche durch Vereine wie den VdK, die Landfreuen oder die katholische Kirchengemeinde hervorragend umgesetzt werden. Erfreulich ist es festzustellen, dass die Bereitschaft der 60- bis 70-Jährigen zum ehrenamtlichen Engagement stark ausgeprägt ist. Seniorinnen und Senioren verfügen durch Ausbildung, Beruf und Lebenserfahrung über ein nicht zu unterschätzendes  Potential. Dieses müssen wir nutzen und einem geänderten Freizeitverhalten der älteren Bürger Rechnung tragen. Denn jede Form der Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben bringt älteren Menschen Anerkennung sowie ein verbessertes Selbstwertgefühl und den Kommunen einen erheblichen Mehrwert in vielen Bereichen, so Bischofsberger abschließend, die in diesem Umfang sonst nicht finanzierbar wäre.

 


Bildtext: Wachsende medizinische Standards erfordern eine verlängerte Pflege- und Betreuungszeit: CDU-Bürgermeisterkandidat Bertin Bischofsberger mit der Leiterin der Sozialstation Sabine Dittberner und CDU-Vorstandsmitglied Karin Mohr