| Bertin Bischofsberger: Notfallstation - WZ vom 3.9.2008 |
Pressemitteilung des CDU Stadtverbandes zum Thema:
Bischofsberger: Medizinische Versorgung der kurzen Wege prüfen
Reichelsheim. Mit der Thematik der ärztlichen Notarztversorgung in Reichelsheim befasste sich jetzt CDU-Bürgermeisterkandidat Bertin Bischofsberger. Die einst in Weckesheim etablierte Einrichtung wurde in der Vergangenheit ins Kreiskrankenhaus nach Friedberg verlagert, die Leistung wird von dort bis heute erbracht.
Im Rahmen meiner Bürgergespräche musste ich zunehmend feststellen, dass das Thema einen wichtigen Stellenwert besitzt und der Wunsch, eine für den lokalen Bereich zuständige Notarztstation wieder einzurichten nach wie vor präsent ist, erklärt Bischofsberger.
Die CDU will das Thema daher wieder auf die Agenda setzen und prüfen lassen, welche erfüllbaren Voraussetzungen in personeller, räumlicher und finanzieller Sicht gegeben sein müssen. Auch die bestehende Vertragslage müsse berücksichtigt werden. Wie Beispiele in anderen Kommunen zeigen, haben örtliche Notarztstationen im Erkrankungsfall durchaus eine Berechtigung als erste Anlaufstation.
Vor Ort verschaffte sich Bischofsberger nun einen Überblick über die Situation und besuchte auch das Gebäude der damaligen Station. Für dieses Gebäude hatte die Stadt Reichelsheim einen nicht unerheblichen Kostenbeitrag geleistet.
Ich werde mich als Bürgermeister mit diesem Thema befassen, so Bischofsberger abschließend, denn gerade auf der Basis der sehr gut aufgestellten Sozialstation in Weckesheim wäre dann mit der im Mühlahl in Reichelsheim befindlichen Johanniter Unfallhilfe eine kompakte städtische medizinische Versorgung der kurzen Wege garantiert.

Bildtext: Auf Stippvisite an der alten Notarztstation in Weckesheim: CDU Stadtverbandsvorsitzender Holger Hachenburger, Bürgermeisterkandidat Bertin Bischofsberger und Stadtrat Horst Wagner