| Bertin Bischofsberger: Kinderfreundliche Stadt - WZ vom 18.08.2008 |
Reichelsheim -- „Reichelsheim zur kinder und familienfreundlichen Stadt weiterzuentwickeln ist eines der Kernpunkte einer möglichen Amtszeit“ erklärte jetzt der CDU-Bürgermeisterkandidat Bertin Bischofsberger in der Endphase des Wahlkampfs. Auch auf der städtischen Ebene müssen alle bildungsrelevanten Faktoren als einheitliches Lernfeld gesehen werden: Familie, Kindertagesstätten, Schulen, Vereine, Kirchen und Wirtschaft. Eine Betreuung der Kinder bei flexibler Arbeitszeitgestaltung der Eltern sei deshalb unabdingbar.
Eltern müssen sich aufgrund gestiegener beruflicher Anforderungen auf Betreuungszeiten in Kindertagesstätten und Schulen verlassen können. Gerade die städtischen Kindergärten sollten dieser Entwicklung Rechnung tragen und besonders auch in den Sommerferien an einzelnen Standorten eine durchgehende Öffnung gewährleisten. Es wird meine Aufgabe sein, dies mit allen Verantwortlichen zu diskutieren.
Reichelsheim habe ein gutes Angebot bestehend aus den städtische Kindergärten, den katholische Kindertagesstätte in Dorn-Assenheim und die Montressori Gruppen integriert. Dies sei ein wichtiger Standortvorteil, den es zu optimieren gilt, meint Bischofsberger.
Um einerseits die Startchancen für Kinder zu erhöhen und andererseits besser auf die Schule vorzubereiten, ist eine enge Kooperation von Kindergarten und Schule unabdingbar. Hier gilt es, die bereits bestehende Konzeption der Grundschule im Ried mit den Kindergärten der Stadt Reichelsheim von kommunaler Seite aus zu unterstützen und auch Vereine und andere Institutionen wie Jugendpflege oder Elterninitiativen in Reichelsheim einzubinden.
Das A und O bleibe die Jugendarbeit in den Vereinen, die zielorientierter unterstützt werden muss. Ich werde als erstes die Jugendlichen in den Stadtteilen einladen, um über deren Themen zu sprechen. „Dabei möchte ich unter dem Motto „Jugend aktiv“ Projekte fördern, die das Engagement der Jugendlichen für ihren Ort demonstrieren. Im Gegenzug kann ich es mir durchaus vorstellen, zum Beispiel im Gespräch mit dem heimischen Gewerbe eine gewisse Infrastruktur wie eine Ausbildungsmesse anzuregen“, so Bischofsberger abschliessend.