Verkehrsberuhigung - WZ vom 05.08.2007



Pressemitteilung des CDU Stadtverbandes Reichelsheim

Verkehrsberuhigende Maßnahmen im Stadtteil Dorn-Assenehim

Von Holger Hachenburger, Stadtverbandsvorsitzender

 
„Verkehr muss vernünftig gemanagt und mit der Sicherheit der Bürger in Einklang gebracht werden“, so das Resümee der Dorn-Assenheimer CDU Stadtverordneten, die sich jetzt anlässlich eines Lokaltermins vor Ort für verkehrsregulierende Maßnahmen aussprachen, welche per Antrag in der kommenden Parlamentssitzung am 21. August behandelt werden sollen.

 

Im einzelnen fordert die CDU drei Maßnahmen: Eine Verlangsamung des Verkehrs in der gesamten nördlichen Ortseinfahrt vor der Linksabbiegerspur Richtung RWZ aus Reichelsheim / Weckesheim  kommend.  Dies beinhaltet Tempo 70 inklusive einem beidseitigen Überholverbot mit durchgezogenen Linen in der Straßenführung. Im südlichen Eingangsbereich wird eine Vorverlegung der Tempo 70 Regelung ab der Gabelung nach Florstadt gewünscht. Und schließlich möchte die CDU über die zuständigen Behörden prüfen lassen, ob die Voraussetzungen für eine Fußgängerbedarfsampel an der Kreuzung Leidheckerweg / Haingrabenweg gegeben ist.

 

Die CDU hatte letztmals vor zwei Jahren verkehrsberuhigende Maßnahmen beantragt, darunter auch Tempo 30 für LKW über 7,5 Tonnen. Dies und andere Vorschläge wurden von den Fachbehörden nicht weiter verfolgt, die Gefahren in der Verengung der Ortsdurchfahrt bestehen nach wie vor. Im Interesse eines sinnvollen und funktionierenden Schulwegeplans sollten Kinder sicher die Durchfahrt in der Engstelle überqueren können, um gefahrlos zur Schulbushaltestelle zu kommen. Da die Entscheidungsbefugnis nicht beim Stadtparlament liegt, will die CDU die Notwendigkeit einer Ampel prüfen lassen, steht jedoch anderen Vorschlägen offen gegenüber. Wichtig ist es, die Gefährdung zu vermindern, über das Modell kann man diskutieren.

 

Als Teilerfolg wertet es die CDU , dass der Magistrat nunmehr vermehrt in der die Möglichkeiten der mobilen Verkehrsüberwachung nutzt. Die Christdemokraten hatten dies in der Vergangenheit immer wieder massiv gefordert, um die Sicherheit für Fußgänger, besonders die Kinder zu fordern. Das Verkehrsüberwachungspotenzial ist noch deutlich ausbaufähig, weshalb man ebenfalls vom Magistrat in der kommenden Stadtverordnetenversammlung wissen möchte, ob unter Kosten-Nutzenaspekten ein weiterer Ankauf dieser Dienstleistung möglich ist. Die Analyse soll dann mit den Daten einer statischen Überwachung verglichen und diskutiert werden.

 

Für die CDU ist es unstrittig, dass in allen drei Gefahrenbreichen etwas unternommen werden muss. Der Verkehr nimmt täglich zu, besonders seit auch die LKW-Maut den Schwerlastverkehr in die Städte und Gemeinden treibt. Die wachsende Wohnbebauung macht ebenso die Überarbeitung des Schulwegeplans erforderlich. „Von der Ortspolizeibehörde und den zuständigen Fachbehören wünschen wir uns, dass die Anliegen der Anwohner vermehrt Berücksichtigung in den Entscheidungsprozessen finden“ , meint die CDU und kündigt an, zum Schulbeginn ihre Werbeaktion mit den Tempo 30 Figuren auf der Durchgangsstrasse neu zu aktivieren.

 
 

Foto: Wollen den Diskussionsprozess über verkehrsberuhigende Maßnahmen wieder in Gang bringen: Die CDU Stadtverordneten Holger Hachenburger, Christa Stolle, Erwin Ess, Rudi Lippisch, Günter Kolb und Magistratsmitglied Horst Wagner (von links)